• Wir über uns
    • Vorstand
    • Archiv
    • Chronik
    • Kontakt
    • Downloads
  • Projekte
    • Vogelschutz
      • Storchenprojekt
      • Schwalbenschutz
      • Spatzenprojekt
      • Wiesenbrüterschutz
      • Nistkästen
      • Monitoring
    • Landschaftspflege/Biotopschutz
      • Heide von Waldacker
      • Berngrund
      • Kaltluftschneisen
      • Amphibienteiche
      • NABU-Grundstück
    • Newsletter
      • Vorherige Jahre
  • Natur zurück in die Stadt
    • Wilde Flora in der Stadt
      • Regio-Saatgut
      • Wilde Topfpflanzen
      • Die Wilde-Pflanzen-Kiste
      • Schattenpflanzen
    • Wilde Tiere in der Stadt
      • Wildbienen
      • Mein Fledermaus-Garten
    • Natursterben in der Stadt
      • „Schottergärten“
      • Laubbläser
      • Stadtbäume
      • Lichtverschmutzung
    • Natur zurück in die freie Landschaft
      • Nährstoffarme Heuwiese
      • Streuobstwiese
      • Straßenränder
  • NaturKIND
  • Helfen/Mitglied werden
    • Helfen
    • Treffen
    • Mitglied werden
    • Spenden
  • FAQs/Tipps/Links
    • Vögel
    • Wespen/Hornissen
    • Fledermäuse
    • Andere Tiere
    • Nützliche Links
    • Meldungen vom Landesverband

Autor: Rüdiger Werner

11. August 2026

Biber sorgen für Wasserrückhalt in Dürrezeiten

NABU Hessen: Biber sind wichtiger Teil der Strategien zur Klimaanpassung

Angesichts der weiter anhaltenden Dürre, stetig neuer Rekorde des Niedrigwassers in Flüssen und versiegender Bäche in den Mittelgebirgen gewinnt der Biber als natürlicher Klimaschützer immer mehr an Bedeutung. „Der Biber schafft Feuchtgebiete, verbessert die Gewässerstruktur, hält das Wasser in der Landschaft zurück und fördert die biologische Vielfalt. Das macht ihn zu einem wichtigen Partner bei den notwendigen Anpassungen an die Auswirkungen der Klimakrise“, erklärt der Landesvorsitzende Maik Sommerhage. Die Zunahme trockener und heißer Jahre bringe wachsende ökologische und ökonomische Herausforderungen an den Gewässerschutz mit sich. Als „Ökosystemingenieur“ sei der Biber ein wichtiger und kostengünstiger Teil von zukunftsfähigen Lösungen. Der NABU fordert die Landesregierung auf, sich verstärkt für den natürlichen Klimaschutz mit dem nützlichen Landschaftsgestalter einzusetzen. Bisher lebten Biber nur an rund zehn Prozent der hessischen Fließgewässer. „Wir brauchen in Hessen mehr Raum für Bäche und Flüsse durch die Ausweisung von breiten natürlichen Uferstreifen. Und wir brauchen die Anerkennung der großen Ökosystemleistungen durch den Biber“ so Sommerhage. Deshalb sollte es in der Kompensationsverordnung künftig Ökopunkte dafür geben, wenn Biber dabei mithelfen, Auen wieder naturnah zu gestalten. Zudem sollte bei der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie der Schutz von Biberrevieren als Maßnahme zur Gewässerrenaturierung vorgesehen werden. Generell gelte es, den Biber grundlegend in die Klimaanpassungs-Strategien des Landes zu integrieren.

Biber ist Schlüsselart für Wasser
Wie das Jahr 2026 deutlich zeigt, bringt der Klimawandel in Hessen häufigere und längere Hitzeperioden bei gleichzeitig unregelmäßigeren oder ausbleibenden Regenfällen mit sich. Bei lokalen Hitzegewittern fließt der Regen auf den ausgetrockneten Böden schnell ab, ohne den Grundwasserspiegel ausreichend zu füllen. Die Folge sind sinkende Grundwasserstände, versiegende Quellen und ausgetrocknete Bachläufe im Sommer. Hier kann der clevere Baumeister Abhilfe schaffen. „Der Biber ist eine Schlüsselart für den Wasserrückhalt. Seine Bauwerke schaffen natürliche Wasserspeicher, die auch in langen Trockenphasen wertvolle Dienste leisten. Durch den Bau von Biberdämmen wird der Wasserabfluss verlangsamt, es kann mehr Wasser versickern, das in die Grundwasserreserven einzahlt. Das ist in Dürresommern wie in diesem Jahr besonders wichtig“, erläutert die NABU-Gewässerexpertin Dr. Sybille Winkelhaus.

Kostengünstige Klimaanpassung
Neben den ökologischen Effekten durch den Biber ergeben sich auch bedeutende ökonomische Vorteile. So wurde in einer Studie im Auftrag des NABU Baden-Württemberg vergleichend untersucht, wie teuer die Renaturierung eines Bachabschnitts mit den üblichen technischen Mitteln und alternativ mit dem Biber ist. Die Kosten-Nutzen-Analyse zeigt, dass die Klimaanpassung mit dem Bagger etwa 100.000 € kostet, während das Biber-Management nur mit rund 3.700 € zu Buche schlägt. „Gerade in Zeiten knapper Kassen und wachsender Klimarisiken sollten wir die Leistung des nützlichen, fleißigen Bibers anerkennen und viel stärker für uns nutzen. Während alle von Bürokratieabbau und Planungsbeschleunigung reden, setzt der Wasserbaumeister Biber einfach um und erspart dadurch Kosten in Millionenhöhe. Daher können wir es uns schlicht nicht leisten, auf seine Leistungen zu verzichten. Natur schützen, Klimafolgen abmildern und gleichzeitig öffentliche Mittel effizient einsetzen – das gelingt mit dem Biber“, so Dr. Winkelhaus.


09. August 2026

Jakobskreuzkraut erfolgreich entfernt

In 3 Arbeitseinsätzen haben Aktive des NABU Rödermark die Streuobstwiesen im Südwesten von Urberach vom giftigen Jakobskreuzkraut (auch Jakobs-Greiskraut genannt) befreit. Dabei fielen mehrere große Laubsäcke an Pflanzenmaterial an.

(mehr …)

Schlagwörter: Landschaftspflege


09. August 2026

NABU lädt ein zum Ausflug in das Obstsortenparadies Bad Nauheim

Der NABU Rödermark lädt alle interessierte Bürger ein, mit ihm zusammen am Sonntag, den 23. August die Streuobstwiesen der NABU-Gruppe Bad Nauheim zu besuchen.

(mehr …)

Schlagwörter: Führung


01. August 2026

„Schätze der Natur“–- Naturspaziergang für die ganze Familie

Am kommenden Samstag, den 8. August, bietet der NABU Rödermark einen Naturspaziergang für die ganze Familie an. Unter der Führung von Angelika Tank, Expertin für Kräuter und Naturheilkunde, geht es u.a. darum, die Wildkräuter am Wegesrand zu erkennen und Wissenswertes über sie zu erfahren, z.B. wie man sich eine Natur-Hausapotheke zusammenstellen kann. Gemeinsam wollen wir mit den Teilnehmern die Kraft der Natur erleben, mit offenen Augen den Wald erkunden und die Ruhe und Entspannung genießen.

Der Spaziergang ist kostenfrei, Kinder sollten eine Begleitperson dabeihaben. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Bahnübergang Zilliggarten in Urberach, vor dem Eingang der Gartenbaufirma. Dauer: etwa 2 Stunden.

Schlagwörter: Führung, heimische Wildpflanzen


12. Mai 2026

NABU stellt Team beim Stadtradeln

Vom 17. Mai bis zum 6. Juni darf wieder verstärkt in die Pedalen getreten werden. Für 3 Wochen ist „Stadtradeln“ angesagt. Bei dieser Kampagne, an der sich die Stadt Rödermark seit vielen Jahren beteiligt, sollen Bürger durch einen Wettbewerb dazu animiert werden, das Auto öfters einmal stehenzulassen und mehr mit dem Rad zu fahren. Teams versuchen in diesen 3 Wochen so viele Kilometer wie möglich zu erradeln. Die geradelten Kilometer können entweder auf der Stadtradeln-App oder nach dem Einloggen direkt auf der Webseite www.stadtradeln.de eingetragen werden.

Radfahren ist für die meisten NABU-Aktiven eine Selbstverständlichkeit auch außerhalb dieser 3 Wochen, daher ist es auch selbstverständlich, dass der NABU Rödermark seit vielen Jahren ein Team unter seinem Namen anmeldet. Ab heute (12. Mai) kann man dem Team beitreten. Wir würden uns freuen, wenn wir auch in diesem Jahr wieder ein großes Team auf die Beine stellen und eine vierstellige Kilometerzahl erradeln könnten. Machen Sie mit!


12. Mai 2026

Ausflug zu den Orchideenhängen bei Hardheim am 17. Mai

Wer blühende Orchideen sehen will, hat am Sonntag den 17. Mai die Gelegenheit dazu. Der NABU Rödermark bietet einen Ausflug in das Main-Tauber-Land in das Naturschutzgebiet Waldstädter Tal etwa 20 km südlich von Wertheim an. Um 10 Uhr erwartet die Teilnehmer vor Ort eine etwa zweistündige Führung. Treffpunkt ist daher bereits um 8:30 Uhr der Parkplatz am Ärztehaus im Breidert, wo Fahrgemeinschaften gebildet werden. Die Rückkehr ist gegen 13:30 Uhr geplant.

(mehr …)

Schlagwörter: Exkursion, Führung


08. Mai 2026

Klarstellung zum Artikel in der Offenbach Post vom 7.5.2026 „Warum nicht jede Blühwiese im ersten Jahr blüht“

Leider wird in dem besagten Artikel vieles nicht korrekt dargestellt, weshalb wir diese Klarstellung veröffentlicht haben. Die Anlage eines Blühstreifens an der B459 in Waldacker 2014 war ein Projekt der Quartiersgruppe Waldacker mit Unterstützung durch den NABU Rödermark. Das Projekt „Natur zurück in die Stadt“ wurde erst 5 Jahre später durch ein Kooperationsprojekt der Initiative „Wir sind Breidert“ mit dem NABU Rödermark am Kindergarten Zwickauer Straße ins Leben gerufen. Die Biologin und ehemalige stellv. Vorsitzende des NABU Doris Lerch war 2014 weder Mitglied des NABU noch an dem Projekt beteiligt.

(mehr …)

Schlagwörter: heimische Wildpflanzen


06. Mai 2026

Pflanzentauschbörse am 9. Mai auf dem Marktplatz Ober-Roden

Die Pflanzentauschbörse wurde vor einigen Jahren von den Grünpaten der Stadt in Zusammenarbeit mit den Quartiersgruppen aus dem Breidert und aus Urberach ins Leben gerufen. Sie soll Hobbygärtnern die Möglichkeit bieten, Abnehmer für überschüssige Pflanzen aus dem eigenen Garten zu finden bzw. eine Plattform, um passende Pflanzen für den eigenen Garten zu finden, die andere zu viel haben oder nicht mehr benötigen – natürlich kostenfrei. Da nur heimische Pflanzen getaucht werden sollen und man bei der Börse die Gelegenheit hat, mit Gartenbesitzern ins Gespräch zu kommen, ist der NABU Rödermark mit seiner Expertise für mehr Natur im heimischen Garten seit mehreren Jahren Co-Veranstalter.

(mehr …)

Schlagwörter: Veranstaltung


06. Mai 2026

Naturführung am 10. Mai: Vogelstimmen und Frühlingswiesen

Am Sonntag, den 10. Mai, bieten wir Frühaufstehern einen morgendlichen Naturspaziergang durch die Wiesen und Wälder zwischen Waldacker und Messenhausen an. Schwerpunkt werden die Vogelstimmen sein, die es unterwegs zu hören gibt. Aber auch die generellen Entwicklungen in der Feldflur und Bemühungen des NABU zur Wiederherstellung artenreicher Wiesen werden Thema während des knapp dreistündigen Spaziergangs sein. Treffpunkt ist um 7 Uhr der Parkplatz am Schützenhaus Diana. Die etwa 3,5 km lange Strecke führt die Teilnehmer zu einigen der schönsten Wiesen Rödermarks, aber auch der Wald wird Teil der Runde sein. Unsere Hobbyornithologen gehen davon aus, auf dem Weg über 30 verschiedene Vogelarten sehen und hören zu können.

Mitzubringen ist eine gewisse Begeisterung für die Natur, wetterfeste Kleidung und nach Möglichkeit ein Fernglas. Bei Dauerregen fällt die der Spaziergang aus.

Schlagwörter: Führung, Ornithologie


04. Mai 2026

Bekämpfung der Herbstzeitlosen auf der Orchideenwiese

Seit 4 Jahren bekämpfen wir mit viel Handarbeit die giftige Herbstzeitlose auf unserer schönsten Orchideenwiese. Bei 2 Terminen Ende April und Anfang Mai konnte bereits ein Großteil des diesjährigen Aufwuchses entfernt werden. Dennoch wird es am Montag, den 11. Mai zwischen 16:30 Uhr und 18 Uhr einen weiteren Arbeitseinsatz geben, bei dem jeder Helfer willkommen ist.

(mehr …)

Schlagwörter: heimische Wildpflanzen, Landschaftspflege

Beitragsnavigation

Ältere Beiträge

Anstehende Veranstaltungen

Sep. 19
9:00 - 12:00

World Cleanup Day 2026 = Gemarkungsputz am 19. September

Sep. 19
10:00 - 15:00

Pflanzentauschbörse Urberach Am Schwimmbad

Sep. 24
19:00 - 21:30

Nabu Stammtisch

Sep. 26
10:00 - 15:00

Pflanzentauschbörse Urberach Am Schwimmbad

Okt. 3
12:00 - 17:00

NABU Rodgau : Apfelkelterfest

Kalender anzeigen

Meldungen vom NABU-Landesverband

  • Biber sorgen für Wasserrückhalt in Dürrezeiten11. August 2026
  • NABU: Vom 9.-11. Mai mitmachen bei der Stunde der Gartenvögel5. Mai 2025
  • Die Mauersegler kommen zurück nach Hessen29. April 2025
  • Ohne Rücksicht auf brütende Vögel 8. April 2025
  • Land plant Schwächung des Naturschutzes4. April 2025
  • Impressum
  • Startseite