In 3 Arbeitseinsätzen haben Aktive des NABU Rödermark die Streuobstwiesen im Südwesten von Urberach vom giftigen Jakobskreuzkraut (auch Jakobs-Greiskraut genannt) befreit. Dabei fielen mehrere große Laubsäcke an Pflanzenmaterial an.

Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris) ist eine heimische Pflanze, die in allen Teilen giftig ist. Weidetiere meiden Sie daher beim Grasen, aber im Heu ist das Übriglassen kaum möglich. Damit der Grünschnitt einer Wiese für Tierhalter verwertbar ist, muss die Pflanze vorher händisch aussortiert werden. Die trockene Witterung des Sommers 2026 hat die Pflanze gegenüber anderen Pflanzen begünstigt, weshalb sie in diesem Jahr besonders häufig angetroffen werden kann.

In Kürze sollen die Streuobstwiesen, für die der NABU Rödermark für die Flächeneigentümer pflegt, von einem beauftragten Landwirt gemulcht und abgeräumt werden. Steht zu viel Jakobskreuzkraut auf der Wiese, kann der Grünschnitt nicht mehr als Futter verwertet werden und muss stattdessen teuer entsorgt werden. Aus diesem Grund musste der NABU tätig werden.