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Kiebitzschutzprojekt

Der einstmals häufige Bodenbrüter Kiebitz nimmt im Bestand immer mehr ab und ist in vielen Gegenden schon vollständig valterschwunden. Auch in Rödermark nahm die Zahl der Brutpaare im Laufe der letzten 30 Jahre von ca. 25 auf 2 im Jahr 2012 ab. Mittlerweile ist Rödermark der letzte Brutstandort des Vogels im Kreis Offenbach. Die Ursachen der Abnahme sind vielfältig. Geänderte Pflanzzeiten in der Landwirtschaft, Verbrachung und Verwilderung ehemaliger Feuchtwiesen, Zunahme einiger Fressfeinde (Fuchs, Marder, Waschbär), vermehrte Störungen durch freilaufende Hunde und Spaziergänger, Probleme in den Überwinterungsgebieten. Um die letzten Kiebitze in Rödermark besser zu schützen hat der NABU Rödermark daher Anfang 2012 ein Kiebitzschutzprojekt gestartet.

Ziel des Projektes ist es, durch Kooperation und Kommunikation Verluste durch landwirtschaftliche Tätigkeiten zu verhindern sowie durch Pflegemaßnahmen in und um die heutigen und ehemaligen Brutplätze wieder Landschaften zu schaffen, die den Bedürfnissen des Kiebitz mehr entsprechen als die heute vorkommenden Areale.

 

Zu diesen Pflegemaßnahmen gehören auch Fällungen von Bäumen und Büschen sowie Umwandlungen von Verwilderungsflächen in Grünland. Das Kiebitzprojekt wird von der Stadt Rödermark und der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Offenbach unterstützt.

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Donnerstag, 21. Dezember 2017

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