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Streuobstwiese revitalisiert

Besseres Umfeld für Bienen geschaffen

Viele ehemalige Streuobstwiesen in Rödermark verwildern mehr und mehr, u.a. weil vielen Eigentümern die Pflege zu aufwändig ist und das Interesse an der eigenen Obsternte immer geringer wird. Die örtlichen Naturschützer vom NABU Rödermark versuchen, diesem Trend nach Kräften entgegenzuwirken und diesen artenreichen Lebensraum zu erhalten, indem sie teilweise die Pflege übernehmen und auch neue Obstbäume anpflanzen.

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Der 3. Arbeitseinsatz im Herbst 2015 galt am 5. Dezember einer vom NABU gepachteten Streuobstwiese im Südwesten von Urberach, die in den vergangenen Jahren mehr und mehr zugewachsen ist und nun von Hybridpappeln, Jungeichen, Wildpflaumengebüsch und Ginster befreit werden sollte. Da auf dem Grundstück seit einigen Jahren die Bienenstöcke der Rödermärker Hobbyimker Tanja und Rüdiger Behre stehen, war der Arbeitseinsatz eine Gemeinschaftsaktion zwischen Naturschutzbund Rödermark und Imkerverein Maingau unter dem Vorsitz von Günter Keim aus Rodgau, der für den Einsatz einen großen Häcksler organisierte.

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Ausblick 2015

2014 konnte der NABU Kreisverband keine Bundesfreiwilligen für seine Naturschutzarbeit finden. Ab dem Jahreswechsel stehen uns  - zumindest für 7 Monate - wieder zwei junge Helfer zur Verfügung. Dies ermöglicht auch unserer Gruppe, in der ersten Jahreshälfte wieder mehr Ideen zu verwirklichen - ob in der Landschaftspflege oder bei der Kartierung von Amphibien und Vögeln. Ob uns auch im Herbst wieder Helfer zur Verfügung stehen werden, ist noch völlig offen. Die Landschaftspflege wird auch 2015 ein Schwerpunkt unserer Arbeit sein. Wir wollen wieder einige verwilderte Flächen entbuschen und so die Lebensbedingungen für einige seltene Tier- und Pflanzenarten in unserer Gemarkung verbessern. Unsere Präsenz in der Öffentlichkeit soll 2015 weiter gestärkt werden. Außerdem wollen wir wieder verstärkt in die Kartierung bestimmter Tier- und Pflanzengruppen einsteigen und das von uns übernommene Leitbildprojekt voranbringen. Und natürlich wollen wir all unsere Kooperationsprojekte fortführen. Vielleicht schaffen wir es sogar, noch in diesem Jahr ein Storchennest aufzustellen, um so dem Weißstorch, der in Nachbarkommunen inzwischen wieder heimisch ist, auch in Rödermark nach über 50 Jahren wieder eine Heimat zu geben.

Unterstützer gesucht

Der NABU Rödermark hatte zu Jahresbeginn 2015 etwa 320 Mitglieder, mit leicht abnehmender Tendenz. Die Zahl der Neumitglieder gleicht die altersbedingten Verluste leider nicht ganz aus. Unsere finanziellen Spielräume haben sich 2014 reduziert. Wir als Ortsgruppe erhalten von den Mitgliedsbeiträgen aus Rödermark nur etwa ein Sechstel, den Großteil teilen sich Landesverband und Bundesverband. Bisher machten diese anteiligen Mitgliedsbeiträge etwa die Hälfte unserer Einnahmen aus, die andere Hälfte stammte zum Großteil aus der Vereinsförderung der Stadt. Die Halbierung der Kopfpauschale für Mitglieder im Zuge der Sparmaßnahmen der Stadt trifft uns daher besonders hart, halbieren sich dadurch auch unsere Einnahmen aus der Vereinsförderung. Mehr denn je werden wir in Zukunft auf externe Zuschüsse und Spenden angewiesen sein, um unsere Projekte und Aktivitäten aufrecht halten zu können.
Wir sind seit Jahren eine sehr aktive und schlagkräftige, aber auch eine sehr kleine Gruppe. Mit unseren derzeitigen Aktiven können wir bei weitem nicht alles, was eigentlich nötig wäre, umsetzen, nicht alle Ideen verwirklichen, nicht alle Projekte mit der nötigen Kontinuität verfolgen, nicht alle Anfragen an uns befriedigen. Daher ist es für unseren Fortbestand extrem wichtig, weitere Mitbürger zu finden, die bereit sind, sich aktiv einzubringen. Wie vielen anderen Vereinen auch, mangelt es dem NABU Rödermark an Aktiven. Daher unser Aufruf an alle Mitglieder und Freunde des Naturschutzes: unterstützen Sie uns aktiv! Egal, ob bei Einmalprojekten oder bei der kontinuierlichen Vereinsarbeit - jede aktive Mitarbeit ist herzlich willkommen. Überlegen Sie es sich.

Termine

NABU-Stammtisch

Donnerstag, 21. Dezember 2017

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