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NABU Rödermark sagt sog. Schottergärten den Kampf an

24.01.2021

Seit vielen Jahren versucht der NABU Rödermark, Hauseigentümer zu überzeugen, ihre Gärten ökologischer zu gestalten, um mehr Grün in die Stadt zu bringen und dem allseits zu beobachtenden Artenrückgang entgegenzuwirken. Vor knapp zwei Jahren wurde hierzu die Initiative ‚Natur zurück in die Stadt‘ gegründet, die mittlerweile auch schon beachtliche Erfolge aufweisen kann. Auch ist durchaus ein Trend hin zu mehr Naturgärten zu beobachten, der durch überschüssige Freizeit mancher Eigentümer während des ersten Corona-Lockdowns verstärkt wurde.

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Flaute an der Futterstelle

Warum in diesem Jahr weniger Vögel an die Futterstellen kommen

24.01.2021

In den letzten Wochen erreichen den NABU viele besorgte Anfragen, weil vor allem typische Gartenvogelarten wie Meisen, Finken und Amseln an der Futterstelle ausbleiben und plötzlich aus den Gärten verschwunden seien. Viele Naturfreunde machen sich nun Sorgen, dass sie etwas falsch machen oder den Vögeln etwas zugestoßen sein könnte.

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NABU bietet Anbringung von Schwalbennestern an

11.04.2021

Ende April, Anfang Mai ist es wieder so weit: die Mehlschwalben kehren aus ihren afrikanischen Überwinterungsgebieten zu ihren Brutplätzen zurück. Doch hier angekommen, haben sie gleich zwei fundamentale Probleme zu bewältigen. Zum einen der Mangel an Nahrung. Schwalben ernähren sich von Fluginsekten und von diesen gibt es heute nur noch etwa ein Viertel der Menge, die noch vor 35 Jahren gezählt wurde. Das zweite Problem ist der Mangel an geeignetem Material für den Bau ihrer Nester. Dazu benötigen die Vögel feuchte lehmige Erde, doch es gibt immer weniger offene Stellen im Freiland, die zur Nistmaterialaufnahme geeignet sind und zudem ist „feuchte“ Erde im späten Frühjahr in Zeiten des Klimawandels zunehmend eine Seltenheit. Dadurch wird auch das Ausbessern vorhandener Nester immer schwieriger, so dass in den letzten Jahren mehr Naturnester abgefallen sind als neue gebaut wurden. Abhilfe schaffen können Kunstnester, die von den Vögeln auch gerne angenommen werden. Allerdings nicht überall. Kunstnester müssen am gleichen Gebäude oder zumindest in unmittelbarer Nähe von vorhandenen Nestern angebracht werden, um eine Chance zu haben angenommen zu werden. Aber auch Kunstnester halten nicht ewig und müssen nach 20-30 Jahren im Einsatz erneuert werden.

Der NABU Rödermark wird sich deshalb Ende April vor Beginn der diesjährigen Brutsaison für einen Tag eine Arbeitsbühne ausleihen, um in die Jahre gekommene Kunstnester auszutauschen, neue anzubringen und Lücken im Angebot zu schließen. Besonderen Fokus legt der NABU in diesem Jahr auf den Bereich rund um den Bahnhof Ober-Roden, wo die Zahl der benutzbaren Nester in den letzten Jahren deutlich abgenommen hat. NABU-Vogelexperte Sven Burger: „Wir bieten den Hauseigentümern in diesem Gebiet an, auf unsere Kosten Schwalbennester zu montieren.

Angesprochen sind alle Eigentümer mit geeigneten Dachvorsprüngen im Bereich Odenwaldstraße 30-50, Dieburger Str. 50-110, dem Gebiet zwischen Borngartenstraße und Friedrich-Ebert-Straße sowie der Babenhäuser Straße 40-100. Ob ein Haus geeignet ist oder nicht, lässt sich bei einem kurzen Vor-Ort-Termin schnell klären.“ Wer in diesem Gebiet alte Schwalbennester austauschen oder neue anbringen lassen möchte, möge sich bitte beim NABU melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 06074-2112030. Auch andere interessierte Hauseigentümer aus Rödermark können sich gerne beim NABU Rödermark melden. Denn für das Jahr 2022 plant der NABU eine ähnliche Aktion.

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