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NABU-Kreisverband startet Informationsoffensive

Zwischen Mitte April und Ende Juni wird es an vielen Haustüren in den Städten und Gemeinden im Kreis Offenbach klingeln. Vor der Tür stehen Studenten in NABU-Kleidung, die über den NABU im Kreis Offenbach informieren wollen, um Unterstützung für die lokale Naturschutzarbeit und letztendlich um Mitgliedschaft im Naturschutzbund werben. Bezüglich dieser Informations- und Mitgliederkampagne haben wir im Folgenden einen Frage-Antwort-Katalog für Sie zusammengestellt.

Wer hat die Informationsoffensive beauftragt?
Der NABU-Kreisverband Offenbach ist nur indirekter Auftraggeber. Wir haben unser Interesse an einer Kampagne dem NABU-Landesverband gemeldet. Dieser ist der eigentliche Auftraggeber.

Was sind die Ziele der Kampagne?
In Gesprächen mit den Bürgern zeigt sich immer wieder, dass wir auf die moralische Unterstützung der Menschen zählen können. Mit dieser Aktion wollen wir die Leute vor Ort ansprechen und fragen, ob sie uns bei unserer ehrenamtlichen Arbeit auch aktiv oder passiv unterstützen. Es gibt immer mehr Aufgaben für den ehrenamtlichen Naturschutz, die für die Aktiven, die auch immer älter werden, oft kaum noch zu leisten sind. Darauf wollen wir unter anderem aufmerksam machen. Doch nicht nur tatkräftige, auch finanzielle Hilfe wird benötigt. Denn vom Flächenkauf über Artenschutzprojekte bis hin zu Material für Nistkastenbau und die Jugendarbeit sei nichts umsonst zu haben.
Mit 1.591 Mitgliedern ist der NABU zwar nahezu flächendeckend im Kreis vertreten, jedoch ist diese Zahl im Verhältnis zur Einwohnerzahl mit die niedrigste aller hessischen Landkreise. Wir wollen daher das Mitgliederpotenzial im Kreis besser ausschöpfen.

Wer führt die Kampagne durch?
Seit 26 Jahren arbeitet der NABU Deutschland mit der Firma Wesser zusammen, die sich auf Werbekampagnen für große Verbände wie den NABU oder die Johanniter spezialisiert hat. Über die Hälfte der aktuell über 600.000 Mitglieder Im NABU sind aktiv durch die Firma Wesser geworben worden. Für die Haustürgespräche beschäftigt die Firma Studierende, für die dies eine zeitlang ein Nebenjob ist. Die Studierenden wurden im Vorfeld von den NABU-Kreis- und Ortsverbänden mit den notwendigen Informationen versorgt.

Wie lange und wo läuft die Kampagne?
Der Startschuss für die Informationswochen fällt Mitte April 2018 in Langen. Über Egelsbach, Neu-Isenburg und Dietzenbach setzen die Werber die Aktion nach einigen Wochen über Rödermark und Rodgau bis nach Hainburg fort. Je nach Resonanz ist der Schluss für Mitte bis Ende Juni vorgesehen. Die nicht genannten Städte und Gemeinden bleiben aus unterschiedlichen Gründen bei der diesjährigen Kampagne außen vor.

Wie läuft ein Haustürgespräch ab?
Die Studierenden klingeln und stellen sich vor. Sie haben Infomaterial über die Naturschutzarbeit im Kreis dabei, dass Sie behalten dürfen, und Anschauungsmaterial über die Projekte der NABU-Ortsgruppe vor Ort. Haben Sie kein Interesse, verabschieden sich die Studierenden wieder. Können Sie sich eine Mitgliedschaft vorstellen, füllen die Studierenden zusammen mit Ihnen das Beitrittsformular aus. Sie können auf dem Beitrittsformular ankreuzen, ob Sie nur Fördermitglied werden wollen oder ob Sie auch an einer aktiven Mitarbeit vor Ort interessiert sind. Ist zweites der Fall, wird die örtliche NABU-Gruppe Sie in den nächsten Wochen kontaktieren. Die Beitrittsformulare werden gesammelt und nach rund einer Woche zur Bundesgeschäftsstelle nach Berlin verschickt. Der NABU-Kreisverband erhält jeweils eine Kopie.

Warum klingelt es bei mir so spät am Abend?
Die Studenten sind täglich zwischen 12 Uhr und 15 Uhr und zwischen 16 und 21 Uhr unterwegs. Aus der Erfahrung haben sich diese Zeiten als praktikabel erwiesen, da hier die meisten Personen zu Hause angetroffen werden können. Gerade Berufstätige haben durch einen späten Besuch die Möglichkeit, sich auch über den NABU zu informieren und gegebenenfalls Mitglied zu werden. Sie haben auch die Möglichkeit, mit den Studierenden einen Termin auszumachen, an dem diese wiederkommen, weil z.B. Ihr Partner beim Erstbesuch nicht zu Hause ist. Diese Termine werden bevorzugt in die letzte Stunde des Abends gelegt.

Kann ich auch eine Einmalspende machen?
Prinzipiell ja, aber nicht bei den Studierenden an der Haustüre. Diese dürfen keine Spenden annehmen. Wenn Sie eine Ortsgruppe oder den Kreisverband lieber direkt unterstützen wollen, anstatt eine unbefristete Mitgliedschaft einzugehen. Können Sie das machen. Das Spendenkonto des Kreisverbandes finden Sie auf dem Flyer oder hier. Die Spendenkonten der einzelnen Ortsverbände finden Sie in der auf deren Internetseite. Die Kontaktdaten finden Sie hier. Spenden an den NABU sind steuerlich absetzbar. Auf erhalten Sie eine Spendenbescheinigung. Den Zuwendungsbescheid über Ihre Mitgliedsbeiträge für Ihre Steuererklärung bekommen Sie automatisch vom Bundesverband zugeschickt.

Kann ich meinen Mitgliedsbeitrag in bar leisten?
Nein. Die Studierenden sind nicht berechtigt, Bargeld anzunehmen. Sämtliche Mitgliedsbeiträge werden vom NABU-Bundesverband in Berlin per Lastschrift eingezogen. Dadurch werden die untergeordneten Ebenen erheblich entlastet. Die einzelnen Ortsgruppen und Kreisverbände sind nicht berechtigt, Mitgliedsbeiträge direkt einzuziehen.

Ich habe mich an der Haustüre überrumpelt gefühlt und unterschrieben, möchte nun aber doch keine Mitgliedschaft. Was muss ich tun?
In den ersten Wochen können Sie die Mitgliedschaft jederzeit widerrufen. Am besten teilen Sie ihren Widerruf dem Ansprechpartner für die Informationskampagne im Kreisvorstand, Dr. Rüdiger Werner, mit, der dann alles weitere in die Gänge leitet. Die Kontaktdaten finden Sie auf dem Flyer oder hier.

Wo kann ich mich über die Aktion beschweren?
Der NABU ist genauso wie die ausführende Firma stark an einem Feedback der Kampagne interessiert. Hat Sie das Verhalten der Studenten gestört oder gibt es sonst einen Beschwerdegrund – zögern Sie nicht, uns das mitzuteilen. Erster Ansprechpartner ist auch hier Dr. Rüdiger Werner. Die Kontaktdaten finden Sie auf dem Flyer oder hier.

Ich habe weitere Fragen über die Aktion oder den NABU. An wen kann ich mich wenden?
Für Fragen zur Werbekampagne ist der NABU-Kreisverband unter Tel. 06074-2112030 (Dr. Rüdiger Werner) zu erreichen, der Ihnen gerne auch allgemeine Fragen über den NABU beantwortet. Brauchen Sie detaillierte Informationen zu einem bestimmten Thema, so kontaktieren Sie einen Experten aus unserer Expertenliste.

Unsere Störche haben Nachwuchs!

Mit großem Aufwand, vielen Helfern und Spenden hat der NABU Rödermark am Jahresanfang 2017 auf dem Areal der Kläranlage Ober-Roden einen ersten Mast mit einem Storchennest aufgestellt. Bereits nach wenigen Wochen war der Mast bezogen, ein Storchenpaar hat ihn regelmäßig als Schlaf- und Ruheplatz benutzt. Leider waren es Jungstörche, die 2017 noch nicht geschlechtsreif waren.

Storchenpaar
Storchenpaar

Sehr froh war der NABU, als augenscheinlich die gleichen Störche 2018 wieder zu uns fanden und diesmal gleich damit begannen, Nistmaterial einzutragen. 4 ½ Wochen wechselten sich beide Storcheneltern beim Bebrüten der Eier ab. Kurz vor Pfingsten war es dann soweit: die ersten Storchenkinder seit fast 60 Jahren erblickten in Rödermark das Licht der Welt! Wie viele Storchenkinder es genau sind, konnte am Pfingstmontag noch nicht gesagt werden. Mindestens 2. Soviel wissen wir schon. Wir halten Sie auf den Laufenden.

Termine

NABU-Stammtisch

Donnerstag, 20. September 2018

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Sonntag, 23. September 2018

Offene Vorstandssitzung

Montag, 08. Oktober 2018

NABU-Stammtisch

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Biotop-Pflegeeinsatz Heide bei Waldacker

Samstag, 27. Oktober 2018

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