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Storch, Schwalbe, Lerche und Co. in Rödermark

NABU zieht gemischte Zwischenbilanz

Seit Jahren ist der Bestand vieler Vogelarten in Deutschland rückläufig. Auch Rödermark kann sich diesem negativen Bestandstrend nicht entziehen. StörcheEine der Hauptursachen ist die Intensivierung der Landwirtschaft in den letzten 40 Jahren und der u.a. damit verbundene starke Rückgang der Insekten als wichtigste Nahrungsgrundlage. Untersuchungen in Nordrhein-Westfalen haben ergeben, dass die Biomasse der Insekten in den letzten Jahren um 80% zurückgegangen ist. Auch Pflanzensamen als 2. Nahrungsgrundlage sind in der aufgeräumten Landschaft kaum noch zu finden. Neben dem Nahrungsmangel fehlt es vielen Vogelarten auch an geeigneten Nistmöglichkeiten. Alte, höhlenreiche Bäume sind in Feldflur und Wald eine Seltenheit, Bodenbrüter verlieren durch früher einsetzende Mahden oder wiederholte Störungen (durch menschen und Hunde) ihre Bruten. Eine weitere Ursache für Bestandsrückgänge sind die zunehmenden Gefahren für Zugvögel. Neben dem direkten Fang auf dem Vogelzug rund ums Mittelmeer haben sich auch die Bedingungen in den afrikanischen Überwinterungsgebieten für die meisten Vogelarten verschlechtert. Hinzu kommen Verluste an der rasant wachsenden Anzahl moderner Windenergieanlagen sowie die Folgen des voranschreitenden Klimawandels im Allgemeinen.

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NABU fährt in den Rheingau

Ein Ausflug am kommenden Sonntag, 21. Mai, führt die Rödermärker Naturschützer in den Rheingau rund um Geisenheim. Auf dem etwa 8 km langen Rundweg werden unter fachkundiger Führung naturkundliche wie kulturelle Besonderheiten der Region besucht.

Die 1. Station ist FACE, ein CO2-Forschungsprojekt der Hochschule Geisenheim. Auf der leicht ansteigenden Route durch die Weinberge kommen die Teilnehmer an einer Grabenrenaturierung vorbei und werden über deren Bedeutung in der Weinbaulandschaft informiert. Während der Wanderung werden die Unterschiede der Weinbergsbewirtschaftung aus Sicht des Naturschutzes erläutert. Der Rundgang führt weiter zum Naturschutz- und FFH-Gebiet Geisenheimer Heide, ein geologisch und floristisch besonders interessantes Gebiet mit Magerwiesen und altem Niederwald. Im nahegelegenen Kloster Abtei St. Hildegard besteht die Möglichkeit, im Kloster-Cafe einen hildegardischen Mittagsimbiss einzunehmen. Anschließend geht es über die Weinberge und Rüdesheim mit herrlichem Panoramablick zurück zum Ausgangspunkt.

Treffpunkt ist um 8:45 Uhr der Parkplatz am Ärztezentrum im Breidert. Die Anreise nach Geisenheim erfolgt mit Privatautos; es sollen Fahrgemeinschaften gebildet werden. Die Rückkehr ist für ca. 15:30-16 Uhr geplant. Wie immer ist der Ausflug auch ein Angebot an Nicht-Mitglieder. Der NABU freut sich über jeden interessierten Teilnehmer. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung zur besseren Planung der Fahrgemeinschaften wünschenswert. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 06074-2112030.

Neuer Vorstand beim NABU

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Naturschutzbundes (NABU), Gruppe Rödermark, am 4. März wurde der Vorstand neu gewählt. Als Vorsitzender wiedergewählt wurde Dr. Rüdiger Werner. Schatzmeisterin bleibt Verena Henschler. Für Dr. Werner beginnt damit die 3. Amtsperiode, für Verena Henschler bereits die 4. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Sven Burger. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Birgit Weimann muss aus beruflichen Gründen kürzer treten, bleibt dem Vorstand aber als Beisitzerin erhalten. Neue Schriftführerin ist Elke Müller, die Gerhard Bögershausen ablöst, der altersbedingt nicht mehr zur Wiederwahl stand, aber ebenfalls als Beisitzer dem neuen Vorstand weiterhin angehören wird. Als weitere Beisitzer wieder- bzw. neu gewählt wurden Ilse Polerowicz, Heinz Krikser und Diedrich Meyn. Alle Personen wurden einstimmig gewählt, die Amtsdauer beträgt 2 Jahre.

Bundesfreiwilligendienst

Ab September 2017 hat der NABU Kreisverband Offenbach gemeinsam mit dem BUND zwei Stellen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes ausgeschrieben. Egal ob Sie ein 18-jähriger Schüler oder ein 65-jähriger Rentner sind, wenn Sie sich für einen 6-12 monatigen Bundesfreiwilligendienst interessieren, bitte bewerben Sie sich bei:
Karola Windweh, NABU Kreisverbánd Offenbach, Offenbacher Landstraße 28, 63412 Hainburg 

2017 - Es gibt viel zu tun

Wir sind alle sehr gespannt, ob der Weißstorch unseren im Frühjahr 2016 aufgestellten Nistplatz an der Kläranlage schon in diesem Jahr als solchen annimmt. Auch sind wir gespannt, ob wir 2017 den Kiebitz noch als Brutvogel begrüßen können. Interessant wird es sein, zu beobachten, ob die Amphibienpopulation das schwarze Frühjahr 2015 eingermaßen ausgleichen konnte. Wir wollen unser im letzten Jahr begonnenes Schwalbenmonitoring intensivieren, den rückläufigen Feldlerchenbestand im Auge behalten und insgesamt etwa mehr Zeit dem Beobachten und Zählen der Tiere und Pflanzen in Rödermark widmen. Auf der Agenda stehen außerdem die Anlage eines Beobachtungsstandes am Berngrund, die Fertigstellung des Rodaulehrpfades, der Abschluss der Landschaftspflegemaßnahmen an der Kompostanlage, eine neues Landschaftspflegeprojekt zwischen Rödermarkring und Eichenbühl sowie die Angebotserweiterung für den Weißstorch.

Wie in jedem Jahr wird die Biotop-Pflege wieder einen großen Teil unserer Arbeitskraft einfordern. Wir wollen weitere Nistkästen aufhängen, unsere vielfältigen Kooperationen weiterführen und werden am Tag der offenen Gärten am 11. Juni im Schulgarten der Trinkbornschule präsent sein. Zusammen mit den Freunden des Dinjerhofes wollen wir eine neue Streuobstwiese anlegen und auf dem angedachten Genuss- und Kelterfest im Dinjerhof präsent sein. Bei zwei Wanderungen mit den Wanderfreunden Rödermark wollen wir interessierten Bürgern die Naturschätze Rödermarks näher bringen. Wir werden wieder vier Ausflüge und einen Vortrag organisieren und zu jeweils elf Vorstandssitzungen und Stammtischen einladen.

Es gibt viel zu tun. Helfen Sie uns, unterstützen Sie uns, bringen Sie sich ein. 

Der NABU braucht Aktive

Das begrenzte Zeitbudget der Rödermärker Aktiven reicht bei weitem nicht aus, um alle angefangenen Projekte zur eigenen Zufriedenheit abzuschließen, geschweige denn, alle Anfragen zu bearbeiten und aufkommende Ideen auch umzusetzen. Wir haben viel vor und brauchen deshalb mehr Aktive, die bereit sind, sich bei uns einzubringen und einige Stunden ihrer freien Zeit für den Naturschutz vor der Haustüre zu spenden. Daher unser Aufruf an alle Mitglieder und Freunde des Naturschutzes: Unterstützen Sie uns aktiv! Egal ob bei Einmalprojekten oder bei der kontinuierlichen Vereinsarbeit - jede aktive Mitarbeit ist uns herzlich willkommen.

Jahresrückblick 2016

Auch im vergangenen Jahr hat die NABU-Ortsgruppe Rödermark wieder einige neue Projekte angestroßen. Genannt werden soll an dieser Stelle unser Storchenprojekt und der Beginn unserer Schwalbenzählung. Die Gruppe hat mehrere Arbeitseinsätze - mit großer Unterstützung aus der Bevölkerung - durchgeführt, hat fünf Ausflüge, einen Vortrag sowie eine Wanderung durch Rödermark organisiert. Wir haben elf Vorstandssitungen abgehalten sowie zu elf Stammtischen eingeladen. Dazu haben wir - neben den wiederkehrenden Ankündigungen für unsere Stammtische und unsere Vorstandssitzungen - elf Pressemitteilungen verschickt und waren insgesamt in der regionalen Presse wieder sehr gut vertreten.

Unsere Vorstandsitzungen finden in unseren Mieträumen im Keller in der Neckarstraße 6 in Ober-Roden statt, in der Regel montags. Unsere Stammtische finden immer donnerstags im Piccolo Mondo in der Dieburger Straße in Ober-Roden statt, im Sommer gehen wir auch gerne in den Biergarten der Gaststätte zum Löwen in der Frankfurter Straße.

Termine

NABU-Stammtisch

Donnerstag, 21. Dezember 2017

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